Ökostrom fürs Auto – Umwelt schonen

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16. Oktober 2013 at 16:58  •  Posted in Systemcheck by  •  0 Comments

Mit Ökostrom lautlos fahren und sich dabei umweltschonend bewegen – dieser allmählich anwachsende Trend scheint immer beliebter zu werden. Die Förderung von Elektro-Mobilität mit Ökostrom kommt nicht nur der Umwelt zugute, sondern soll zudem kostengünstig für die Verbraucher sein. Wie nachhaltig sind die Ökostrom-Projekte? Welche Vorteile hat der Ökostrom für die Automobilindustrie und den Verbraucher? Und welche Probleme tauchen momentan noch bei der langfristigen Nutzung von Ökostrom auf?

Nachhaltige Entwicklung von Ökostrom

Da es einen weltweit steigenden Energiebedarf gibt, dafür jedoch begrenzte fossile Ressourcen vorhanden sind und strenge Umwelt- sowie Klimaschutzauflagen gelten, wird ein Nachhaltigkeitsdenken unumgänglich. Nach einer Umfrage hat sich ergeben, dass auch potenzielle Elektro-Autofahrer mehrheitlich grünen Strom tanken wollen: Ökostrom zählt dabei zu den „neuen Energien“ und sorgt mit Solarenergie, Wind- oder Wasserkraft für eine klimaneutrale Mobilität. Diese Lösung von umweltfreundlichem und dabei noch günstigem Ökostrom fördert emissionsfreie Elektrofahrzeuge und reduziert die Abhängigkeit von erdölbasierten Kraftstoffen. Ökostrom würde dadurch natürlich auch einen höheren Absatz erzielen.

Was bezweckt die Autoindustrie mit Ökostrom?

Ökostrom fürs Auto Elektroauto Strom tanken

Ökostrom fürs Auto heißt sein Elektroauto mit Strom aus erneuerbaren Energien zu tanken (c) Tim Reckmann / pixelio.de

Immer mehr Autohersteller, welche auf Elektro-Autos setzen, arbeiten mit Firmen zusammen, um ihre „grünen“ Autos mit dem dazugehörigen Strom versorgen zu können. Audi, Opel, BMW und VW sind ganz vorne dabei, ihre Elektro-Autos mit Windkraft oder Solarenergie der entsprechenden Kooperationsfirmen zu betanken.

VW, Porsche und Stromerzeuger LichtBlick bieten Ökostrom für komplett CO2-freies Fahren an: Der Panamera S E-Hybrid von Porsche steht mit einem Gesamtpaket des VW-Konzerns „E-Mobility“ in Verbindung. Dazu gehört ein TÜV-zertifiziertes Ökostrom-Angebot zusammen mit dem Branchen-Marktführer Lichtblick. Der Auto- industrie geht es natürlich primär auch um die Verbesserung des Rufes um sozusagen ein „grünes Image“ zu erhalten, zusätzlich jedoch auch um die Nutzung des neuen Geschäftsfeldes: Die Chance, dem Kunden neben Elektroautos auch noch Ökostrom zu verkaufen, und dadurch die Verbesserung des Umweltschutzes voranzutreiben, wittern mittlerweile viele Automobilhersteller – was dem Verbraucher jedoch, aufgrund der günstigen Ökostrom-Preise, auch nur Vorteile bietet!

Vorteile von Ökostrom

Ökostrom bietet, durch die Solar, Wind oder Wasser erzeugte Energie, eine Menge Vorteile:

  • kostengünstig
  • erneuerbare Energie
  • qualitativ hochwertig
  • saubere, faire Energie
  • nachhaltig und zukunftsorientiert

Aktueller Stand der Ökostrom-Projekte

Ökostrom fürs Auto erneuerbare Solar- und Windenergie

Ökostrom fürs Auto heißt Solar- und Windenergie für das Elektro-Auto zu nutzen (c) Erich Westendarp / pixelio.de

Die Fragen für einen Interessenten, Ökostrom für sein Auto nutzen zu wollen, lauten nun noch, welche Ziele damit bezweckt werden, ob Probleme durch die Nutzung entstehen und welche Lösungsstrategien gegebenen- falls vorhanden sind:


  • Ziele
  • Probleme
  • Lösungsstrategien
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ie Bundesregierung zielt darauf ab, den Individualverkehr mit Elektroautos sukzessiv zu steigern: Bis 2020 soll die Nutzung von Elektroautos auf 1 Million erweitert werden und bis 2030 sogar auf 5 Millionen. Ein Ausbau von Tankstellen mit Strom aus erneuerbaren Energien könnte somit eine Energiewende beschleunigen. Um dieses Ziel realisierbar zu gestalten, ist es jedoch notwendig die Ökostrom-Preise auch wirklich niedrig zu halten und dadurch die Kaufanreize zu steigern

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a Ökostrom als äußert zukunftsorientiert gilt, ständig erneuerbar ist und der Strom dabei noch fair erzeugt wird, wird zunehmend darauf gesetzt, diesen Nachhaltigkeitstrend zu fördern. Das heutige Problem von Ökostrom stellt noch die Speicherung dessen dar. Bei Stromüberfluss stellt sich noch immer die Frage, wie dieser geregelt und nachhaltig gespeichert werden könnte.

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a Wind- und Solaranlagen Atomkraftwerke ersetzen sollen und der Energiebedarf zunimmt, wird von Energieunternehmern, Autobauern, Forschungsinstituten und Batterieherstellern zunehmend an Techniken gearbeitet, elektrischen Strom zu speichern. Mithilfe folgender Technologien könnte dies erreicht werden:

  • Akkumulatoren
  • Erdgasherstellung
  • Druckluftkraftwerke
  • Pumpspeicherkraftwerke
  • Wasserstoff-Eletkrolysen

Grundsätzlich wird es in Zukunft aber auf ein Nebeneinander von unterschiedlichen Speichertechnologien hinauslaufen. Die Bundesregierung will zudem die Entwicklung von Stromspeichern subventionieren und auch Unternehmen planen bis 2030 weltweit 280 Milliarden Euro in Stromspeicher zu investieren.

Auch Elektroautos mit Ökostrom benötigen folgende Sicherheitsmaßnahmen:

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